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Apr 7

In den letzten Tagen habe ich Post bekommen.
Einmal ein E-Mail von Peoplet und einmal Briefpost von Yourcha.

Zwei spannende eRecruiting-Konzepte, aber lest selbst.

Peoplet.net – Social Network Jobs

Peoplet vereint mehrere Ideen aus dem Web 2.0 Zeitalter.
Zum Beispiel die Idee Napster, BitTorrent und sonstige P2P-Clients.

Der javabasierende Peoplet-Client ermöglicht es dem Anwender sein berufliches Profil der Peopletgemeinde bereitzustellen. Der Anwender kann sein Profil je nach Karrierebedarf online und offline stellen. Laut Peoplet gibt diese Möglichkeit dem Anwender die absolute Kontrolle über seine Daten, da sein Profil nur auf seinem eigenen Rechner liegt. Die Recruiter der Peoplet-Gemeinde können so über wirklich aktive Profile suchen und mit ihren Stellenanforderungen abgleichen.
Das geht natürlich auch andersherum. Recruiter können ihre Jobangebote der Peopletgemeinde zu Verfügung stellen und bei Besetzung wieder offline nehmen.

Ein weitere web2.0-typische Idee ist der Community/Networking Gedanke. Der Peoplet-Client erlaubt es seine Kontakte mit anderen Peopletler zu pflegen und auszubauen. Natürlich kann der Anwender über den Peoplet-Client chatten und Nachrichten austauschen.

Für mich stellen sich da aber noch ein paar Fragen:

  • Wie wird den die absolute Kontrolle gewährleistet, wenn ich mein Profil bereits online war und gefunden wurde.
  • Wie verhindere ich, dass mich mein aktueller Arbeitgeber oder Kunden oder Geschäftspartner finden? Blacklist?
  • Wo soll der Client laufen? Doch nicht auch den Arbeitsplatzrechner :-?
  • Kann ich darauf vertrauen, dass der Client wirklich nur die Daten freigibt, die ich auch freigeben möchte? Trojanerangst?

Mehr unter http://www.peoplet.net/

Yourcha – Der versicherte Jobwechsel

Als Arbeitsuchender kann ich bei Yourcha mein Profil anonym einstellen. Arbeitgeber unterbreitet bei Interesse ein konkretes Angebot und überlässt dem Arbeitsuchenden die Entscheidung. Bisher nichts Neues. Das können andere Online-Börsen auch.

Das neue daran ist die Option der Gehaltsausgleichsversicherung. Geht der Arbeitsuchende auf das Angebot ein und übersteht die Probezeit nicht oder einer späteren Kündigung, dann erhält er bis zu 12 Monate die Differenz zwischen Arbeitslosengeld und Gehalt.

Der Monatsbeitrag geht ab 17,85 Euro los und versichert einen Ausgleich bis zu 1200 Euro.
Nagut, Yourcha ist nicht wirklich ein eRecuiting Konzept aber erst im Internetzeitalter denkbar.

http://www.yourcha.com

Jan 30

In der Januarausgabe des managerSeminare wird das Buch “Personalmarketing und Internet. Grundlagen, Instrumente und Perspektiven der Online-Rekrutierung” besprochen. Anbei der Link:
Rezension in managerSeminare 106, 01′07

Jan 4

LL Cool J, DMX, Snopp Dog and Jay Z. in da house.

Medium: www.youtube.com
Link: www.youtube.com

Via you-fm.de/Webshit

Jan 3

Medium: video.google.com
Link: video.google.com

Jan 2

„Ist Wikipedia ein Blog?“ wurde mir neulich als Frage gestellt. Oder „Was ist den eigentlich der Unterschied zwischen einem Wiki und einem Blog?“. Vom unerfahrenen Internetlaien bis zum gestandenen ITlern - die Fragen wurden mir von den Leuten unabhängig ihres Wissensstandes und ihrer Internetaffinität gestellt.

Im 3. Kapitel meiner Diplomarbeit liste ich unterschiedliche Gattungen von Web-Applikationen auf: CMS, Wiki, Foren, Blogs, MashUps, und Webservices. Was ich nicht mache, ist eine knappe Gegenüberstellung. Das möchte ich für Blogs, Wikis und Foren gerne nachholen. Als Basis diente Wordpress, MediaWiki und phpBB. Diese Gegenüberstellung ist bewusst knapp gehalten und unvollständig. Nichtsdestotrotz sind Kommentare erlaubt und erwünscht. Fragestellen natürlich auch.

Organisation der Beiträge

Blog: Umgekehrt chronologisch, Verschlagwortung (Tagging) und Kategorisierung. Beiträge sind über einen Kalender, einer Tagcloud oder über seine Kategorisierung zu finden.
Wiki: Beiträge müssen selbständig mit anderen Beiträgen verknüpft werden. Verschlagwortung (Tagging) und Kategorisierung möglich und empfohlen, weil Wiki-Beiträge sonst im Nirvana verschwinden und nur noch über Volltextsuche auffindbar sind.
Forum: Es gibt Kategorien und Unterkategorien. Es gibt initiale Beiträge innerhalb einer Kategorie/Unterkategorie, an denen die Benutzer weiter Beiträge knüpfen können. Es entstehen verkettete, baumartige Strukturen.

Charakteristik der Beiträge

Blog: Der Blogger schreibt einen Beitrag und ändert ihn in der Regel nicht mehr. Weitere Benutzer können diesen Beitrag kommentieren. Über Trackbacks können andere Blogger diesen Beitrag zitieren. (Bissi knapp :-) )
Wiki: Der Autor schreibt einen Beitrag. Dieser Beitrag wird von anderen Autoren überarbeitet und verlinkt. Ein Wiki ist organisch. Es wächst und ändert sich ständig. (Im Idealfall)
Forum: Der Blogger schreibt einen Beitrag und ändert ihn in der Regel nicht mehr. (Nicht immer möglich). Weitere Benutzer können diesen Beitrag kommentieren.

Benutzergruppen

Blog: Blogger und kommentierende Leserschaft
Wiki: Gleichberechtigte Autoren, Registrierung nötig
Forum: Häufig geschlossene Benutzergruppe, Admins, Moderatoren, gleichberechtigte Autoren

Einsatzgebiete

Blog: Fortschrittkontrolle in Projekten, Changemanagement, Personal Branding, Marketing Instrument
Wiki: Wissensmanagement, Dokumentation von Projekten, FAQ, Help Desk
Forum: Fragen und Antworten, Wissensmanagement, Diskussionsplattform

Gemeinsamkeiten

Alle leben von der Teilnahme der Leserschaft und der Qualität der initialen Beiträgen.

Und je kontrollierter, desto langweiliger.

Dec 10

Also bei mir schon :-).

Nostalgie… Es war Sommer 1996

Zwei Jahre später im Jahre 1998 stieß mein damaliger zukünftige jetzt ehemaliger Arbeitgeber auf meine Seite. Die URL der Homepage lautete www.rz.uni-frankfurt.de/stud/~jschille. Aus Testzwecken habe ich die Homepage (SEO-Maßnahme) damals bei web.de unter Private Homepages/Hessen/Hanau angemeldet.

Naja, ich wurde gefunden, weil ich so krasse Links zu Hacker-Seite hatte (Meine damalige Bookmarksammlung unter Mosaic/Netscape). Der damaliger zukünftige jetzt ehemalige Chef fand die Links so toll und hat mich zum Einstellungsgespräch eingeladen.

Der Rest ist Geschichte…

Jürgen Schillers erste Homepage (1996). Man beachte das Schöller/Schiller Logo, wenn man mit der Maus drüber fährt. Iiih.

Boah, war die scheisse. :-)

Wie ist Deine Geschichte?

Hast Du auch noch eine uralte gruselige Homepage?

Dann setzt ein Trackback auf scill.de und steh dazu: Zombies aus der Blogosphäre, Virtuelle Gruselbahn, Schätze des Web-Designs.

Nov 12

In seinem Blogbeitrag stellt Sven Kaulfuß die Frage Wo sind nur die Blogger hin? Wo sind sie geblieben?. Die Frage wird von Rober Basic beatwortet.
Cyberbloc: Mitarbeiter an Weblogs heranführen. Sven fordert die Leser zum Gedankenaustausch auf.
Gerne :-).

Der Einsatz von Web 2.0 stellt ein betriebswirtschaftliches Entscheidungsproblem dar:

  • Kann ein Problem mit Web 2.0 gelöst werden?
  • Wie kann ein Problem mit Web 2.0 gelöst werden?

Diese Fragen müssen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien bemessen werden. In der Praxis bedeutet das der Vergleich zwischen Kosten und Nutzen. Dabei werden die Unternehmen mit der Problematik konfrontiert, dass der Nutzen oft schwieriger zu ermitteln ist als die Kosten und der Wirkungszusammenhang zwischen Einsatz von IKT und der unternehmerischen Wertschöpfung nicht klar erkennbar ist. Krcmar fasst die Problematik in vier Punkte zusammen :

  • Geringe Kosten rechtfertigen nicht den Einsatz von IKT.
  • Der Nutzen von IKT ist qualitativer Natur und muss anders bewertet werden wie wertmäßige Kosten.
  • Je strategischer eine Investitionen in IKT ist, desto schlechter ist sie bewertbar
  • IKT unterstützt in der Regel unternehmensübergreifende Funktionen, dessen Wertschöpfung nicht auf den Markt veräußert wird.

Da konkrete Kosten-Nutzen-Daten fehlen, empfiehlt Krcmar den Einsatz von Balanced Scorecard: „Dabei werden Informationen bzw. Kennzahlen in verschiedene Dimensionen gruppiert, die in ihrer Gesamtheit ein umfassendes Bild des Untersuchungsobjekts abgeben.“
Wie eine solche Nutzenbewertung aussehen kann, wird am Fallbeispiel „Einsatz von Corporate-Blogs für das Employer Branding“ erläutert.

Die folgende Tabelle zeigt eine verkürzte Balanced Scorecard für Corporate-Blogs.

Finanzperspektive Kundenperspektive
Ziel: Differenzierung gegenüber Wettbewerber auf den Arbeitsmarkt durch Stärkung der Arbeitgebermarke
Kennzahl: Anzahl der Initiativbewerbung steigern und Anzahl der Schaltungen von externen Stellenanzeigen senken
Ziel: Stärkung der Loyalität der Mitarbeiter durch höhere Mitarbeiterzufriedenheit
Kennzahl: Krankmeldungen, Anzahl der Initiativbewerbung, Fluktuation
Prozessperspektive Mitarbeiterperspektive
Ziel: Schnellere Stellenbesetzung durch gute Qualität im Bewerberpool
Kennzahl: Vorstellungsgesprächsrate, Einstelldatum minus Datum der Personalbedarfsmeldung
Ziel: Hohe Beteiligung der Mitarbeiter an der Erstellung von Blog-Beiträgen
Kennzahl: Anzahl der Blog-Beiträge
Oct 17

Der Kontrollverlust des Unternehmens birgt die Gefahr des Missbrauchs der Mitarbeiter und muss gegebenenfalls überwacht werden. Diese Überwachung kann jedoch kontraproduktiv auf die Entwicklung des kollaborativen Geist sein. In der Regel haben Unternehmen bei der Einführung von Internet oder Email bereits Richtlinien für dessen Umgang. Um den kollaborativen Geist in der Belegschaft zu fördern, müssen die Richtlinien überprüft werden. Mögliche Punkte für die Richtlinien könnten sein:

  • Keine Veröffentlichung von Firmengeheimnissen
  • Keine negative Äußerungen gegenüber Kollegen, Vorgesetzten, Kunden und Geschäftspartnern (Wo fängt negativ an?)
  • Keine Beiträge zu Unternehmensfeier oder interne Schulungen (Weiterempfehlung des Coaches)
  • Veröffentlichung von Korrespondenz mit Kunden und Geschäftspartnern nur nach Absprache
  • Zeitliche Beschränkung auf die Nutzung
  • Inhaltliche Beschränkung auf Arbeitsgebiet bzw. Verantwortungsbereich des Mitarbeiters und Halbprivates

Diese Richtlinien sorgen für ein Grad an Kontrolle und Qualität der Beiträge und Kommentare ohne die eigentliche Tätigkeit des Mitarbeiters zu vernachlässigen oder Geschäftstätigkeiten zu gefährden.

Gutes Statement aus der OpenBC-Gruppe Social Software

Without trust, a blog (wiki) is just another content management system

Oct 16

Heute habe ich eine nette Email von Mister Wong bekommen. Virales Marketing, uiuiui :-).

Ich wurde gefragt, ob ich nicht Lust hätte das wong it! bookmarklet in meinem Blog einzubauen. So ein Bookmarklet könne dazu beitragen die Linkpopularität meines Blogs zu erhöhen.

Ok, Web2.0Gedöns ist mir eh zu amerikanisch. Mit so einem Bookmarklet von Mister Wong unterstützt man die deutsche Web 2.0-Gemeinschaft. Nach Places, Qype und OpenBC ist es da noch recht mau im Web2.0-Deutschland.

Derzeit habe ich zwischen 350 und 380 unique visits am Tag, einen Pagerank von 2 und bei Blogtopsites habe ich +-60. Platz.

Anzahl der Abos über Feedburner schwankt um den Bereich 55 Leuts.

Mal schauen was so ein Bookmarklet bringt.

Ihr könnte es selber beobachten. Ganz unten in der linkeren Mehrwertleisten habe ich eine Statistik von Alexa eingebaut. Das wird einmal am Tag aktualisiert. Es ist nicht besonders relevant.

Schaffe ich es im nächsten Monat auf 390 unique visits am Tag? Schaffe ich einen Pagerank von 3? Komme ich in die Top50 von Blogtopsites?

Schaffe ich 70 Abos über Feedburner?

Wenn ja, dann habe ich das Bookmarklet lieb. Wenn nicht, dann fliegt es eben wieder raus.

Was ist euere Erfahrung mit Bookmarklets?

Oct 12

Die Unterlagen zum Offenbacher Web 2.0-Kongress 2006 können hier bei Andreas Weigend gezogen werden.

Zusätzlich wir auf dem Fischmarkt fleissig über den Web 2.0-Kongress gebloggt.

Puh, da habe ich viel zulesen.

Via Exciting Commerce.

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