Ich sitze gerade an der Gliederung meiner Diplomarbeit und überlege, wie ich in einen roten Faden durch das Web 2.0 ziehen kann. Durch meine Recherche bin ich auch folgende Thesen gekommen:
- Die technische Sichtweise: AJAX, Rich Web Application, SOA, Webservice
- Die gesellschaftliche Sichtweise: Kollaboration, Partizipation, Selbstdarstellung
- Die wirtschaftliche Sichtweise: Neue Goldgräberstimmung und Aufbau des Medium „Internet“ durch die Medien zum Comeback
Die drei Sichtweisen können auch als Phänomene beschrieben werden, die sich gegenseitig beeinflussen – und voneinander partizipieren.
AJAX und weitere Technologien erlauben besonders benutzerfreundliche Eingabemasken. Dadurch wird die Barriere eine Web-Applikation zu nutzen gebrochen. Das verhalf Anwendungen, wie Flickr einen riesigen Zulauf. Wer einmal den Flickr-Uploader, Mail-To-Flickr oder den Flickr-Bild-Manager verwendet hat wird wissen was ich meine. Ich kann direkt von meinem Desktop aus ein Bild zu Flickr hochladen, taggen (Neudeutsch für Verschlagwortung) und kategorisieren. Dieser Barrierebruch führt indirekt zu einer geringeren Hemmschwelle der Nutzer. Ich als Individuum kann mich innerhalb eines Portals selbstdarstellen. Ich kann ein zweites oder ein weiteres Ich schaffen. Mit diesen Portalen kann man Geld verdienen.
Ich möchte in meiner Diplomarbeit diese drei Phänomene zunächst nur isoliert untersuchen. Inwieweit lässt sich Web 2.0(z.B. Technisch, Kollaboration oder Marketing/PR) im Unternehmen einsetzen und mit welchen Risiken muss man rechnen.
Wie lässt sich der Einsatz von Web 2.0 quantifizieren und qualifizieren, so dass nach einer Testphase auf Basis von Controllinginstrumente eine Entscheidung der Weiterführung gefällt werden kann.
Ich bin auf der Suche nach Fallstudien zu diesem Thema. Ich bin auch für jede Meinung dankbar. Welche Praxiserfahrung habt ihr bisher zu Web 2.0 gesammelt?
Was macht “Enterprise 2.0″ aus?



