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Jul 18

Ich sitze gerade an der Gliederung meiner Diplomarbeit und überlege, wie ich in einen roten Faden durch das Web 2.0 ziehen kann. Durch meine Recherche bin ich auch folgende Thesen gekommen:

  • Die technische Sichtweise: AJAX, Rich Web Application, SOA, Webservice
  • Die gesellschaftliche Sichtweise: Kollaboration, Partizipation, Selbstdarstellung
  • Die wirtschaftliche Sichtweise: Neue Goldgräberstimmung und Aufbau des Medium „Internet“ durch die Medien zum Comeback

Die drei Sichtweisen können auch als Phänomene beschrieben werden, die sich gegenseitig beeinflussen – und voneinander partizipieren.

AJAX und weitere Technologien erlauben besonders benutzerfreundliche Eingabemasken. Dadurch wird die Barriere eine Web-Applikation zu nutzen gebrochen. Das verhalf Anwendungen, wie Flickr einen riesigen Zulauf. Wer einmal den Flickr-Uploader, Mail-To-Flickr oder den Flickr-Bild-Manager verwendet hat wird wissen was ich meine. Ich kann direkt von meinem Desktop aus ein Bild zu Flickr hochladen, taggen (Neudeutsch für Verschlagwortung) und kategorisieren. Dieser Barrierebruch führt indirekt zu einer geringeren Hemmschwelle der Nutzer. Ich als Individuum kann mich innerhalb eines Portals selbstdarstellen. Ich kann ein zweites oder ein weiteres Ich schaffen. Mit diesen Portalen kann man Geld verdienen.

Ich möchte in meiner Diplomarbeit diese drei Phänomene zunächst nur isoliert untersuchen. Inwieweit lässt sich Web 2.0(z.B. Technisch, Kollaboration oder Marketing/PR) im Unternehmen einsetzen und mit welchen Risiken muss man rechnen.

Wie lässt sich der Einsatz von Web 2.0 quantifizieren und qualifizieren, so dass nach einer Testphase auf Basis von Controllinginstrumente eine Entscheidung der Weiterführung gefällt werden kann.

Ich bin auf der Suche nach Fallstudien zu diesem Thema. Ich bin auch für jede Meinung dankbar. Welche Praxiserfahrung habt ihr bisher zu Web 2.0 gesammelt?

Was macht “Enterprise 2.0″ aus?

Jul 16
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Jerry Bowles [JB] betreibt einen Blog über Web 2.0 im Unternehmen

Er hat eine Top10-Liste zsuammengestellt:
Wovor haben die CIOs am meisten Angst, wenn es um den Einsatz von Web 2.0 im Unternehmesumfeld geht?

Diese Befürchtungen werden von Rod Boothby [RB] in seinem Blog Innovation Creators besprochen und beantwortet.

Hier eine deutsche Zusammenfassung.

JB teilt seine Liste in zwei Gruppen ein:

  • Technologische Barriere
  • Kulturrelle Barriere

Technologische Barriere

1. Wie kann ich sicherstellen, dass die firmeninternen Information auch im Unternehmen bleiben?

Bei E-Mail und IM hat man das gleiche Problem. Bie Blogging können die gleichen Unternehmensregeln angewandt werden.

2. Wie kontrolliere ich die Zugriffe auf diese Informationen

[RB] schlägte ein 3 Level System vor: Jeder, Abteilung und Projekt-Ream. Beispielswesie Wordpress MU unterstützt Lese und Schreibrechte auf Blooging-Inhalte

3. Wie schütze ich die Änderungen der Inhalte vor böswilligen Mitarbeitern

[RB] meint, das ginge sogar einfacher als bei Dokumenten die in irgendwelche Netzwerkfreigaben rum liegen und anonmy Änderungen zulassen. Ein Wiki wie Social Text erlaubt Roll Backs und Änderungshitorie.

4. Wie stelle ich sicher, dass das Versehen der Information mit Schlüsselbegriffen (Tagging) ordnungsgemäß abläuft.

[RB] meint, Social Tagging funktioniert und kann es empirische beweisen. [RB] empfiehlt Google Mini zu installieren. Ich würde noch Kopernikus empfehlen.

5. Wie hoch ist die Einarbeitungszeit für die Nutzung der Web 2.0 Technologie und wie gehen wir vor

Für junge Mitarbeiter wird keine Zeit benötigt. Für Älter dagegen schon.

Kulturrelle Barriere

6. Wie stelle ich sicher, dass die Mitarbeiter bei der Informationsbereitstellung sich an die Unternhemensvorgaben halten

Das ist kein Web 2.0 Problem. Wenn eine Email mal verschickt ist, dann ist das nicht mehr rückgängig zu machen. Beim Blog dagegen schon.

7. Wo liegen die Gefahren bei der losen Bereitstellung von Informationen von vielen Akteuren?

Ein Regelwerk auf einer Seite sollte an die Mitarbeiter verteilt werden.

8. Wie sorge ich dass auch nur “produktive” Information bereitgestellt wird und Mitarbeiter Web 2.0 nicht zur Belustigung missbrauchen

Und auch hier: Das ist kein Web 2.0 Problem. Private Fun-Mails werden verschickt. Bei Blogs und Wiki ist das aber immer nachvollziehbar wer es gemacht hat und entfernbar.

9. Wie organisiere ich die Verbreitung unstrukturierter Informationen?

[RB] empfiehlt den Einsatz von thematiserte oder getaggte RSS-Feeds

10.Wie stelle ich fest, ob sich der Einsatz von Web 2.0 lohnt?

[RB]Viele Web-Applikationen sind OpenSource und können auf das bestehende Intranet aufgesetzt werden. Ist das wirklich eine gute Antwort?

Bei Übersetztungsfehler bitte melden :-)

Orginal weiter lesen

Enterprise Web 2.0 lesen

Innovation Creators lesen

Jul 14

Hier eine weitere gute Diplomarbeit zu einem Web2.0 Thema.

Titel: WISSENSARBEIT MIT SOCIAL SOFTWARE - Konzeption & Entwicklung eines Systems für die kolaborative Wissensarbeit in der Forschung basierend auf Social Software

Autor: Johannes Kleske, Ansprechendes Layout, guter Inhalt.

http://tautoko.info/2006/02/23/die-diplomarbeit-zum-herunterladen/

Jul 12

Matthias Melzer schreibt gerade an seiner Diplomarbeit und stellt sie zum “beta-testen” der Öffentlichkeit zur Verfügung

Mutiger Weg!

Das Thema behandelt Web2.0. Es wird Ajax behandelt und natürlich das gesellschaftliche Phänomen Web2.0. Beim gesellschaftlichen Phänomen sind die Surfer nicht mehr passive Konsumente, sondern können inhaltlich mitwirken. Das Internet wird “beschreibbar” und “bewertbar”. Es ist eine spannende Idee eine Diplomarbeit, die ein gesellschaftliches Phänomen untersucht, selbst zum Bestandteil des Phänomens zu machen.

Ich schreibe selber an einer Web2.0-Diplomarbeit. Arbeitstitel derzeit ist “Web 2.0 in the Enterprise”. Ich würde sowas aber nicht machen. :-)

Hut ab!

Hier weiter lesen:
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Jul 10

0.2beW - Web 2.0 is nothing but hype

http://www.02bew.com/

Desillusioniert?

Jul 10

ist jquery.js von http://jquery.com/docs/ajax/.

Beißt sich leider bei gleichzeitiger Verwendung von Prototyp bei Nutzung der shorthand-function “$”.

Aber ansonsten eine gute Erweiterung oder Alternative zu prototype.js

Blogged with Flock

Jul 9

Der Bob Stumpel war ganz schön fleißig.

Fast alle Web2.0 Anwendungen nach etlichen Kategorien sortiert

http://bobstumpel.blogspot.com/2006/06/060619-big-categorized-list-of-nearly.html

Jul 9

Es regnet.

Dir ist langweilig und Du findest man sollte sich intensiver mit Web 2.0 beschäftigen, weil man sonst von den pickligen Geeks rechts überholt wird und ruckzuck bist Du kein Internetspezialist mehr, sondern nur noch eine besserer Cumputerfuzzi, der weiß was ebay und amazon ist, aber nicht was flickr, del.ico.us und technorati.

Das willst Du nicht.

Du willst informiert sein.

Du willst wissen was state-of-the-art im Internet ist.

Stimmt’s?

http://web2.0slides.com

Stimmt!

Jul 8

Also es ist so, da setzt sich ein serbischer Student mal hin und programmiert Basecamp nach.

Basecamp ist ein webbasiertes Kollaborationssoftware bzw. Groupwarelösung.

Der Klon dazu heißt ActiveCollab.

Hier runterladen und auf Server spielen.

http://www.activecollab.com/

Jul 8

Hier ein guter Einstieg zum stöbern in der deutschen Blogosphäre und Web 2.0 Anwendungen
http://www.thealarmclock.com

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