Jan 30

In der Januarausgabe des managerSeminare wird das Buch “Personalmarketing und Internet. Grundlagen, Instrumente und Perspektiven der Online-Rekrutierung” besprochen. Anbei der Link:
Rezension in managerSeminare 106, 01′07

Jan 14

Fakt 1: Nun, die Blogsospähre ist stetig am wachsen. Immer mehr Blogger bloggen über ihre Arbeit, ihren Arbeitgeber und ihrem Arbeitsgebiet. Mitarbeiter machen Marke. Mitarbeiterblogs werden zum Instrument für das Employer Branding.

Fakt 2: Kunden lesen IR-Informationen, Konkurrenz lesen PR-Artikel, Geschäftspartner lesen Testimonials. Die Zielgruppen lesen grundsätzlich das, was nicht für sie bestimmt ist. Sie lesen „fremd“.

Fakt 3: Als Marktforschung im Kleinen werden gerne die Zugriffe auf die Homepage ausgewertet. Wer war auf meine Seite? Wie lange? Was hat er gelesen. All diese Daten lasse sich aus den Logdateien ermitteln.

Folgerung: Die Zielgruppen recherchieren auch „fremd“. Bei ihrer Recherchearbeit stoßen sie notgedrungen auf Blogs. Häufig Mitarbeiterblogs.

Fallbeispiel: Zum Beispiel war ein (wahrscheinlich) Student, der bei der xxxxBank arbeitet (xxxxBank hat eine Standleitung und somit eine feste IP-Adresse) auf scill.de. Über Google und den Suchbegriffen „Diplomarbeit“ und „Web 2.0“ hat er ein paar Artikel auf scill.de gefunden. Einen Artikel hat er bei Del.icio.us/Mister Wong abgespeichert. Und schwubs habe ich seinen Namen. Über Mister Wong habe ich sein Rechercheverhalten analysiert. Es war kein Student. Es war ein potentieller Kunde.

Frage an Dich: Was meinst Du, was man rausbekommt, wenn man die Log-Dateien mehrerer Mitarbeiterblogs zusammenführt?

Weitere Artikel folgen…

Oct 6

Wie sind den die anderen Arbeitgeber den so?

Mitarbeiter, ehemalige Arbeitnehmer, Praktikanten und Azubi haben durch das Internet eine Stimme bekommen.

Und sie werden erhört. Dank Community-Plattformen wie Trendemployer , Wikipedia oder Dooyoo.de.

Durch den Verlust der informationellen Selbstbestimmung der Unternehmen gewinnt das Employee Branding eine größere Bedeutung. Für den ersten Eindruck die Links und Selbstbeschreibung der Plattform-Betreiber.

Der Arbeitnehmer als Marke/Werbeträger

In dem Beitrag von hrtoday.ch Die hohe Kunst, Mitarbeitende zu binden schreibt Connie Voigt folgendes zum Thema Employee Branding:

Geht es dabei um Marketing?
Mitarbeitende tragen zur Prägung von Marken bei, seien es Marken für Produkte oder für Dienstleistungen. Aber der Mitarbeitende muss nicht unbedingt im Verkauf, im Marketing oder im Service tätig sein, um das Unternehmen im Einklang mit der Unternehmensstrategie nach aussen zu verkörpern. Es kommt auf das Gesamtbild und die Ausstrahlung des Unternehmens an. Um diese Ausstrahlung im Sinne der strategischen Ausrichtung zu sichern, braucht es Employee Branding. Mitarbeitende werden gebrandet. Das funktioniert jedoch nicht mit dem Aufdrücken eines Stempels ? oder «Brandzeichens». HRM, Marketing, interne Kommunikation und nicht zuletzt der CEO sind beim Employee Branding die massgeblichen Initiatoren von Projekten, die auch Teil der Personalentwicklung sein können.

Trendemployer.de

trendemployer.de ist der Wegweiser zu Deutschlands attraktivsten Arbeitgebern. Die Top 100 Arbeitgeber berichten, wie der Einstieg bei ihnen funktioniert, was sie fordern und was sie als Arbeitgeber wirklich besonders macht. Darüber hinaus finden Sie auf trendemployer.de viele weitere Informationen rund um die Themen Beruf und Karriere.

Dooyoo.de - Arbeitgeber

Hier finden Sie den großen dooyoo Ausbildungs Test. Welcher Arbeitgeber bietet Ihnen die besten Möglichkeiten für Ausbildung, Praktikum oder Anstellung? Wo sollten Sie am besten keine Bewerbung abgeben? Lesen Sie hier, welche Erfahrungen Arbeitnehmer, Angestellte und Praktikanten bei ebay, Deutsche Bahn oder in den USA, in Frankreich oder England gemacht haben. Egal, ob es um die Diplomarbeit oder das Praktikum im Inland und Ausland geht, informieren Sie sich bei dooyoo über Testberichte und Erfahrungen, die unsere User in vielen Branchen gemacht haben. Wählen Sie zwischen Meinungen zur Autoindustrie und zu Banken als Arbeitgeber. Bei dooyoo können Sie ebenso Testberichte über ein Investmentbank Praktikum in London lesen wie über ein Praktikum in den USA. Auch im Test: Lidl, MLP oder Wal-Mart.

Wikipedia - Unternehmen in Deutschland

Diese Kategorie enthält Sammelkategorien zu Unternehmen, untergliedert nach den 16 Bundesländern, sowie Ehemaliges Unternehmen (Deutschland).

Mitarbeiter haben eine Stimme - eine Negativ-Beispiel

Am 26. September 2006 berichtete Anne Seith in dem Spiegel-Beitrag Siemens-Mitarbeiter revoltieren im Intranet:

Klaus Kleinfeld ist auf der Höhe der Zeit: Der Siemens-Chef hat ein elektronisches Tagebuch, ein Blog, im Intranet eingerichtet. Darin lässt er seine Belegschaft an seinen neuesten Einsichten teilhaben und ermuntert sie zu Kommentaren.

Hier eine kleine Auswahl an Blog-Beiträgen zum Thema “Siemens und Blogs”.

Wie sollen Unternehmen künftig mit der “Blogosphäre” umgehen?

Sep 22

Die beiden Begriffe sind relativ neu:

  • Personal Branding
  • Employee Branding

Was ist der Unterschied?

Beim Personal Branding geht es um die Selbstvermarktung. Hier steht nur das Individuum im Vordergrund.

Beim Employee Branding geht es um die Vermarktung des Arbeitgebers als solcher. Hier steht nur der Arbeitgeber im Vordergrund. Der Arbeitnehmer transportiert über Blogs aber auch z.B. Teilnehmer einer Fachmesse das Image seines Arbeitgebers. Die Summe alle Employee Brands ergibt aber nicht den Employer Brand. Die Employee Brands sind nur ein Teil davon.

Sep 18

Ich sitze gerade an meiner Diplomarbeit Web 2.0 im Unternehmen und bin auf meiner Recherche auf die Dissertation von Panten gestossen.

In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Begriff Community und betrachtet die Einsatzmöglichkeiten aus der wirtschaftlichen Perspektive.
Nur so eine Idee: Wie lässt sich die Idee Community auf die Belegschaft übertragen?

Wie sähe eine solche Arbeitnehmer-Community aus?

Die Idee ist nicht neu, aber der Hype um Web 2.0 lässt es zu wieder alte Idee aufzugreifen und darüber nachzudenken.

Die Technik ist weiter und die Einstellung zum Thema Internet ist anders. Ist die Arbeitnehmerschaft dazu bereit? In welchen Branchen lässt sich das sinnvoll einsetzen? Wie bestimme ich den Nutzwert des Ansatzes?

Idee festgehalten. Antworten folgen.

Link zur Dissertation folgt auch.

Sep 17

Im Blog von Rober Basic habe ich gute Einstieg zum Thema Mitarbeiterblogs gefunden.
http://www.basicthinking.de/blog/tag/mitarbeiter-blogs/

In Deuschland ist wohl der Blog von Frosta am bekanntesten.
http://www.blog-frosta.de/

Was bringen Mitarbeiterblogs?

Vor der Einführung eines Mitarbeiter-Weblogs wird festgehalten, wie viele externe Stellenanzeigen ausgeschrieben werden.

Der Mitarbeiter-Weblog dient zur Stärkung des Arbeitgeber-Marke (Employer-Branding).
Nach einer Weile steigt die Anzahl der Initiativbewerbungen.
Es sind weniger Schaltungen von externen Stellenanzeigen nötig. Das lässt sich betriebswirtschaftlich ermitteln.
Der Nutzen und Wert des Einsatzes von Mitarbeiter-Weblogs ist so argumentierbar.
(Die Arbeitgebermarke als Summe von vielen „Arbeitnehmer-Marken“ oder „Abteilungsmarke“ -> “Employee Branding”)

Die Hauptschwierigkeit liegt in der Bestimmung der Kennzahlen und kausaler Zusammenhänge.
Kreativität ist gefragt.

Ein Ziel des Mitarbeiterblogs wäre die Senkung der Kosten von Schaltungen externer Stellenanzeigen um 20%. Oder die Verdopplung der Blindbewerbungen.

Sep 17

Am 19.09.2006 ist es soweit. Das Fachbuch Personalmarketing und Internet - Grundlagen, Instrumente und Perspektiven der Online-Rekrutierung erscheint und mit dem Erscheinen auch der Blog zum Buch.

Das Buch soll den Einstieg in das Personalmarketing und Internet erleichtern und ist gleichermaßen an alle Entscheidungsträger und Spezialisten im Personalbereich als auch an Studenten der Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik gerichtet.
Der Blog führt diesen Einstieg konsequent weiter. Er stellt weiterführende Informationen zum Personalbeschaffung, E-Recruiting und Employer Branding zu Verfügung und geht auf tiefer auf Themen einzelner Kapitel ein. Jeder Beitrag ist von jedem Leser kommentierbar. Kommentare, Kritik und Anregungen sind ausdrücklich erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Schiller García