Weihnachten 1.0 vs. Weihnachten 2.0


Schöne Weihnachten

Und passend dazu:

Weihnachten 1.0 vs. Weihnachten 2.0

Vielen Dank an e-teaching.org und mandyschiefner.ch

Und an marketing-blog.biz linke ich schöne Weihnachtsgrüße zurück. :-) .

Und natürlich allen Weihnachtsgrußbloggern:

schmollo.de, patrickkoch.wordpress.com, babytux.de, www.stanceland.de, leibi.net, gedankenschnipsel.de, feel-better-blog.de, fofieinandout.hautetfort.com, donvanone.de, pixelgraphix.de, ehrensenf.de, jmboard.com

1 + 1 = 1: Blogs zusammengelegt.

Nun, im ersten Quartal 2007 erscheint mein zweites Buch. Daher lege ich die Blogs www.schillergarcia.de und www.scill.de zusammen.
Der Schillergarcia-Blog war als „Blog zum Buch“ gedacht. Aber die 4 Abonnenten (In Worten Vier/ Zwei Testeinträge von mir) und 0 (In Worten Null) Links und drei Kommentare, ließen in mir den Verdacht aufkeimen, dass der Blog nicht gelesen wird. HR-Themen in Deutschland können andere besser aufbereiten. 🙂 Der Scill-Blog dagegen hat immerhin zwischen 42 und 91 Abonnenten. Also habe ich die 10 Beiträge und drei Kommentare zu scill rüberkopiert und konzentriere mich nur noch auch den Blog www.scill.de. www.schillergarcia.de dagegen wird sowas wie eine Familien-Homepage. Mal schauen.

Kann die private Homepage die Karriere fördern? Ein Fallbeispiel

Also bei mir schon :-).

Nostalgie… Es war Sommer 1996

Zwei Jahre später im Jahre 1998 stieß mein damaliger zukünftige jetzt ehemaliger Arbeitgeber auf meine Seite. Die URL der Homepage lautete www.rz.uni-frankfurt.de/stud/~jschille. Aus Testzwecken habe ich die Homepage (SEO-Maßnahme) damals bei web.de unter Private Homepages/Hessen/Hanau angemeldet.

Naja, ich wurde gefunden, weil ich so krasse Links zu Hacker-Seite hatte (Meine damalige Bookmarksammlung unter Mosaic/Netscape). Der damaliger zukünftige jetzt ehemalige Chef fand die Links so toll und hat mich zum Einstellungsgespräch eingeladen.

Der Rest ist Geschichte…

Jürgen Schillers erste Homepage (1996). Man beachte das Schöller/Schiller Logo, wenn man mit der Maus drüber fährt. Iiih.

Boah, war die scheisse. 🙂

Wie ist Deine Geschichte?

Hast Du auch noch eine uralte gruselige Homepage?

Dann setzt ein Trackback auf scill.de und steh dazu: Zombies aus der Blogosphäre, Virtuelle Gruselbahn, Schätze des Web-Designs.

Wake up call Web 2.0: Der Sprung über die Kluft im Technologielebenszyklus

Für mich ist der Hype um Web 2.0 ein Weckruf an die verschlafene Internetgemeinschaft.

Weckruf Wake up call web 2.0

Nach der Einführung des Begriffs Web 2.0 Ende 2004 erlangten viele dieser Technologien, Gattungen der Web-Applikationen und gesellschaftlichen Phänomene eine hohe Aufmerksamkeit in den Medien. Wikis und Weblogs gibt es schon seit zehn Jahren, wurden jedoch kaum eingesetzt.

Unabhängig von Web 2.0 starteten zeitgleich einige Community-Plattformen mit ihren Diensten. Die folgende Abbildung zeigt die Seitenaufrufe einiger bekannter Web-Plattformen mit Web 2.0-Eigenschaften. Die Kurvenverläufe haben alle zwei Dinge gemeinsam. Sie haben alle ab 2005 bis heute einen nahezu exponentiellen Verlauf, flachen am Ende jedoch ab.

Es gibt derzeit keine empirische Untersuchung über den kausalen Zusammenhang zwischen der Begriffsentstehung Web 2.0 und dem Erfolg vieler Community-Plattformen.
Eine Frage bleibt daher offen: Verhalf der Hype um Web 2.0 den Community-Plattformen zum Brückenschlag über die Kluft zwischen dem frühen Markt und dem späten Markt im Technologielebenszyklus?

Weckruf Wake up call web 2.0

Kleiner Exkurs: Die Kluft im Technologielebenszyklus

Als Erweiterung des Produktlebenszyklus stellte im Jahr 1962 Everett M. Rogers in seinem Buch „Diffusion of Innovations“ ein Modell für die Übernahme neuer Technologien im Markt, den so genannten „Technology Adoption Life Cycle“ bzw. den Technologielebenszyklus vor. Das Buch erschien 1995 in der vierten Auflage. Rogers teilt den Zyklus in 5 Phasen ein :

  • Neuerer (Innovators)
  • Frühe Übernahme (Early Adopters)
  • Frühe Mehrheit (Early Majority)
  • Späte Mehrheit (Late Majority)
  • Nachzügler (Laggards)

Neue Technologien werden zunächst von den Neuerern angenommen. Sie haben Interesse und Spaß an neuen Technologien und keine Berührungsängste. Durch sie werden die ersten Anwender auf die Technologie aufmerksam. Die ersten Anwender erkennen neue Möglichkeiten, sich mit der neuen Technologie einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Sie treffen ihre Entscheidung aufgrund von Intuition und der Vision der Technologie. Hat sich die Technologie etabliert und sich als anhaltender Trend herausgestellt, wird die Technologie von der frühen Mehrheit angenommen. Die Technologie ist ausgereifter und birgt ein geringeres Risiko. Nachdem ein Großteil der Mitbewerber die Technologie einsetzt oder die Technologie sich zum Standard entwickelt hat, schließt sich die späte Mehrheit an. Das Risiko ist minimal und der Nutzen der Technologie hat sich bewährt. Als Letztes greifen Nachzügler zur neuen Technologie, wenn die Nutzung der alten Technologie aufgrund steigender Kosten unwirtschaftlich wird.

Im Jahr 1991 erweiterte Geoffrey Moore in seinem Buch „Crossing the Chasm“ den klassischen Technologielebenszyklus. Moore untersuchte, warum sich vielversprechende Technologien sich auf den Markt nicht bewährt haben . Er teilt den Markt in zwei zeitliche Abschnitte ein. Der erste Zeitabschnitt, der „frühe Markt“, setzt sich aus den Neuerern und ersten Anwendern zusammen. Der „späte Markt“ umfasst die nachkommenden Anwender. Moore sieht den Grund des Scheiterns einer neuen Technologie in den unterschiedlichen Bedürfnissen der Märkte und beschreibt diese als Kluft: „The chasm represents the gulf between two distinct marketplaces for technology products—the first, an early market dominated by early adopters and insiders who are quick to appreciate the nature and benefits of the new development, and the second a mainstream market representing ‚the rest of us,’ people who want the benefits of new technology but who do not want to ‚experience’ it in all its gory details. The transition between these two markets is anything but smooth.“