Der Begriff Community ist wesentlich älter als Web 2.0. Aber Web 2.0 wird gerne im Zusammenhang zu Collaboration, Participation und Community gesehen.
Das sagt Wikipedia
http://de.wikipedia.org/wiki/Community
Eine Community (engl. Gemeinschaft; Plural: Communities [engl./dt.], Communitys) ist eine Gruppe von Personen, die gemeinsames Wissen entwickeln, Erfahrungen teilen und dabei eine eigene Identität aufbauen. Communities profitieren von dem Grundsatz, dass alle Teilnehmer zum Erfolg beitragen, indem sie ihr Wissen einbringen. Der anglisierende Begriff hat sich auch in Deutschland eingebürgert, weil die Wörterbuchübersetzung “Gemeinschaft” mehr beschreibt als eine soziale Gruppe.
Aufbau einer Community unter sozialpsychologischen Aspekt
http://psychologieblog.de/2006-09-15/communities-oder-%e2%80%9eme-too%e2%80%9c/
1. Sei exklusiv!
Menschen in kleineren Gruppen sind sich ihrer Mitgliedschaft bewusster als Mitglieder von größeren Communities (z.B. Mullen, 1991), weil sie sich dadurch stärker von anderen Menschen unterscheiden.2. Label Deine Mitglieder!
Äußere Umstände z.B. eine Tätowierung (Anm. d. Red.: Tattoos sind momentan out, das ist nur ein Beispiel) erinnern das Mitglied an seine Mitgliedschaft und seine Ähnlichkeit zu den anderen Mitgliedern. Nur die Präsenz anderer Gruppenmitglieder reicht aus, um das Wissen über seine Mitgliedschaft zu aktivieren (Wilder & Shapiro, 1991) und zu einem Gefühl der Verbundenheit führen.3. Sorge für die Präsenz von Nicht-Mitgliedern!
Die Präsenz von Menschen, die kein Mitglied sind, führt zu höherer Identifikation mit der eigenen Mitgliedschaft (Marques, Yzerbyt & Rijsman, 1985).